IKONEN MAUTNER

Serafina | Seraphima

Serafina | Seraphima

Gedenktag orthodox: 29. Juli

Die Heilige Jungfrau Seraphima, gebürtig aus Antiochien, lebte in Rom unter Kaiser Hadrian (117-138). Sie wohnte bei Sabina, einer Frau aus einer angesehenen Senatorenfamilie, die der Heilige zum Christentum bekehrt hatte. Während der vom Kaiser angeordneten Christenverfolgung ließ, der Statthalter Virilus die heilige Seraphima zum Verhör vorführen. In dem Wunsch, vom Herrn eine Märtyrerkrone zu erlangen, ging sie furchtlos zu Virilus, und ihre treue Freundin Sabina begleitete sie. Als er diese berühmte Dame sah, ließ Virilus das Mädchen zunächst frei, aber nach einigen Tagen rief er die heilige Seraphima erneut herbei und begann den Prozess.

Der Gouverneur bestand darauf, dass sie die heidnischen Götter ehrte und Opfer darbrachte, aber sie bekannte mutig ihren Glauben an den einen wahren Gott, Jesus Christus. Dann gab Virilus sie zwei schamlosen jungen Männern ägyptischer Abstammung, damit sie sie verunreinigen konnten. Die heilige Seraphima bat den Herrn, sie zu beschützen. Plötzlich gab es ein Erdbeben, und die beiden Männer fielen gelähmt und unfähig zu sprechen zu Boden. Am folgenden Tag erfuhr der Gouverneur, dass sein Plan gescheitert war. Virilus glaubte, dass die Heilige eine Zauberin war, und sagte ihr, sie solle die jungen Männer wieder gesund machen, damit sie erzählen könnten, was mit ihnen passiert war.

Nachdem sie zum Herrn gebetet hatte, befahl die Heilige Seraphima den Männern aufzustehen. Sie standen sofort auf und teilten dem Statthalter mit, dass ein Engel des Herrn die Heilige beschirmt und sie daran gehindert hatte, sich ihr zu nähern. Der grausame Gouverneur glaubte seinen Dienern nicht und drängte die heilige Seraphima weiterhin, den Götzen Opfer darzubringen. Die Heilige Märtyrerin blieb jedoch standhaft, selbst als man sie mit brennenden Fackeln verbrannte und gnadenlos mit Stöcken auf sie einschlug. Dann wurde der Gouverneur hart bestraft. Splitter von den Stöcken, mit denen der Heilige geschlagen wurde, trafen ihn in seinem rechten Auge, und nach drei Tagen wurde der Peiniger blind. Machtlos vor der unnachgiebigen Christin befahl Virilus, sie zu enthaupten. Sabina begrub den Leichnam ihres heiligen Mentors mit aller gebührenden Ehre und Ehrfurcht.

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