IKONEN MAUTNER

Russische Ikone | Heilige Paraskeva Pjatnitsa | Glasperlenoklad | 24771

Artikelnummer:

24771

Originale antike russisch-orthodoxe Ikone

18. Jahrhundert
29,5 x 24,5 cm | 11,61 x 9,65 in
Beschreibung

Die Heilige Paraskeva (Paraskevi) wurde zur Zeit des römischen Kaisers Hadrian (117-138) in der Nähe von Rom geboren, als Tochter reicher christlicher Eltern, Agäthon und Politia, die lange zum Herrn gefleht hatten, Er möchte ihnen Nachkommenschaft schenken. Sie gaben ihr den Namen Paraskevi, weil sie an einem Freitag geboren war und aus Ehrfurcht vor der lebenspendenden Passion unseres Erlösers, Jesus Christus. Von Kindheit an wandte sich Paraskevi ganz den Dingen Gottes zu. Sie fühlte sich nicht hingezogen zu Kinderspielen, sondern verbrachte ihre Zeit entweder in der Kirche, um den Gottesdiensten beizuwohnen, oder zu Hause, um sich der Betrachtung des Wortes Gottes und dem Gebet hinzugeben. Als sie 12 Jahre alt wurde, starben ihre Eltern. Sie verteilte ihr großes Erbe an die Armen und zog sich dann in ein Kloster zurück, wo sie das Mönchsgewand empfing. Nachdem sie etliche Zeit in vollständiger Unterordnung gelebt hatte, verließ sie das Kloster, beseelt vom innigen Wunsch, den Schatz des Glaubens mit den anderen Menschen zu teilen. Sie durchzog Städte und Lande, um den Namen Christi zu verkünden, und brachte viele Heiden zum wahren Glauben, bis sie von missgünstigen Juden beim König des Landes, in dem sie sich befand, angezeigt wurde. Dieser liess die adlige Christin verhaften. Als man sie herbrachte, suchte der König, beeindruckt von ihrer Schönheit, die Heilige zunächst durch Schmeicheleien für den Götzenkult zu gewinnen, und drohte ihr dann mit Foltern. Mit mannhafter Furchtlosigkeit antwortete sie ihm, dass keine Folter imstande sei, sie zu trennen von der Liebe Christi. Da Paraskevi durch die Anrufung des Namens Christi alle Kranken heilte, die man zu ihr als Prüfung brachte, wurde sie der Magie angeklagt und auf Befehl des Königs in eine Grube geworfen, die voll übelriechenden Schlamms und giftiger Tiere war. Doch durch das Zeichen des Heiligen Kreuzes Christi wurde ihr der Schlamm zur duftenden Frühlingswiese, und ein Engel schützte die Heilige bei allen weiteren Foltern, sodass der machtlose König sie schließlich enthaupten ließ. Die Fragmente ihrer Reliquien, die sich über die Heilige Kirche verbreiteten, haben seither nicht aufgehört, wunderbare Heilungen zu wirken, insbesondere von Augenleiden. Ihr Gedenktag ist der 26. Juli.

Auf der Ikone ist sie dargestellt als Märtyrerin mit dem Kreuz. In ihrer Hand hält sie eine Rolle mit dem Text des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel. Zwei Engel halten die Märtyrer-Krone, geschmückt mit einer Ikone des Christus Pantokrators. Hinter ihr ist die Heilige Maria von Ägypten (1. April), und ihr Beichtvater der Heilige Zosimas, Mönch in Palästina (4. April). Rechts: Heilige Ehrwürdige Anastasia von Rom (29. Oktober).

Ikone mit einem Oklad aus dünnem Metall mit einem sehr aufwendigen Glasperlenbesatz. Auf der Rückseite des Oklads, das Kontakion (Festhymne der Heilige Paraskava. Oklad wurde restauriert und Perlen wurden teilweise ergänzt.

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