IKONEN MAUTNER

Russische Ikone | Gottesmutter der Passion | 24733

Artikelnummer:

24733

Originale antike russisch-orthodoxe Ikone

um 1900
30,5 x 24,5 cm | 12,01 x 9,65 in
Beschreibung

Die wundertätige russische Ikone, deren Fest am 13. August gefeiert wird, befand sich in Nischni
Nowgorod und wurde nach einem ersten Wunder in das, in demselben Episkopat liegende Dorf
Paliza überführt. Auf Geheiß des Zaren Alexei Michailowitsch wurde sie 1641 nach Moskau gebracht
und in dem zu ihren Ehren erbauten Passions-Jungfrauen Kloster aufgestellt. Das Kloster wurde nach
1928 abgerissen.

Als “Mater de Perpetuo Succursu” — das Original befindet sich in der „Kirche des Erlösers und des
heiligen Alfons von Liguori“ in Rom, fand dieser Typus in postbyzantinischer Zeit in der römisch-katholischen Kirche durch Ikonen der sog. “italo-krethischen” Schule große Verbreitung. Berühmt
geworden ist ein Bild dieses neuzeitlichen Typus von Andreas Rico (Ritzos) aus Herakleion auf Kreta,
der um die Mitte und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Italien tätig war und dem man
die Schöpfung dieser Darstellung gelegentlich immer noch zuschreibt. Die in Griechenland sehr
beliebte Ikone trägt oft Inschriften erklärenden Charakters: “Bevor er (Erzengel Gabriel) der ganz
Reinen den Gruß entbot, zeigt er die Leidenswerkzeuge, Christus aber, sterbliches Fleisch geworden,
sieht sie furchtsam in Todesangst”.

Dargestellt ist die Muttergottes vom Typus Hodegetria mit dem Christuskind auf dem linken Arm,
das zu Gabriel (nicht dargestellt) emporblickt.

Das Zuflucht suchende Kind ist zum ersten Mal im Athos-Kloster Hilandar als Fresko-Kopie des 14.
Jahrhunderts anzutreffen, dann im makedonischen Kloster Konce, beschriftet als “bangende
Muttergottes von Hilandar” — ein Beweis, dass die Ikonographie lange vor Andreas Rico bekannt war.

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