IKONEN MAUTNER

Russische Ikone | Auffindung der Gottesmutter von Kasan | 24832

Artikelnummer:

24832

Originale antike russisch-orthodoxe Ikone

18. Jahrhundert
32,5 x 27 cm | 12,8 x 10,63 in
Beschreibung

Die Gottesmutterikone erschien im Jahre 1579 in der Stadt Kasan. Einem jungen Mädchen in Kasan, der neunjährigen Matrona, erschien dreimal im Traum die Gottesmutter und forderte sie auf, dem Erzbischof und den Stadtführern aufzutragen, ihre Ikone aus der Erde auszugraben. Die Gottesmutter bezeichnete den Ort, wo man unter einem Aschenhaufen eines gerade erst verbrannten Hauses ihre Ikone suchen sollte. Aber den Worten des Mädchens wurde keine Beachtung geschenkt. Da beschloss sie, mit Hilfe ihrer Mutter den Auftrag der Gottesmutter zu erfüllen. Am 8. Juli begann die Mutter Matronas an der Stelle zu graben, die ihr die Tochter zeigte. Aber die Ikone fand sich nicht. Danach begann Matrona zu graben, und bald erschien die heilige Ikone. Obwohl die Ikone in der Erde gewesen war, war die Ikone völlig unversehrt, und es schien, als sei die Ikone eben erst gemalt worden.

Später wurde sie nach Moskau gebracht und 1811 in der eigens für die Ikone errichtete Kasaner-Kathedrale in St. Petersburg aufgestellt. Die Gottesmutterikone von Kasan wird in Russland besonders verehrt. In jeder Kirche, in jeder gläubigen Familie kann man dieses Bild finden. Mit der Gottesmutterikone von Kasan’ werden Brautpaare gesegnet, vor ihr wird um das Wohlergehen der Familie gebetet. Die Gottesmutterikone von Kasan’ wird in Russland besonders verehrt. Festtage der Ikone: 8. Juli und 22. Oktober.

Heiliger Guria, Erzbischof von Kasan (4. Oktober)
Der Heilige Guria wurde in Radonesch geboren und trat noch jung in den Dienst von Prinz Penkow. Auf Grund einer Verleumdung ließ ihn dieser 2 Jahre lang einkerkern, was er als eine von Gott gesandte Gelegenheit zu strenger Askese verstand und nutzte. Auf wunderbare Weise aus dem Kerker befreit, ging er ins Kloster des Heiligen Joseph von Wolokolamsk (9.9.) und wurde Monch. Später leitete er als Abt das Kloster 10 Jahre lang, verbrachte 2 Jahre als Einsiedler und wurde 1552 zum ersten Bischof von Kazan geweiht. Zar Iwan IV. der Schreckliche (1533-1584) hatte diese Stadt kurz zuvor den Tataren abgenommen, und Guria erhielt den Auftrag, die Bevölkerung des Gebiets zu evangelisieren, was er mit großer Hingabe tat. Er entschlief in Frieden am 4. Dez. 1563.

Heiliger Hermogen, Bischof von Kazan und später Patriarch von Moskau und ganz Russland (17. Februar)
Als Priester wurde der Heilige Hermogen Zeuge der wunderbaren Erscheinung der Gottesmutter von Kasan und konnte sie in seinen Händen halten. 1589 wurde er zum Metropoliten von Kazan gewählt. Er setzte das vom Heiligen Guria begonnene Werk der Evangelisierung der Tataren fort.

Hintergrund später abgenommen.

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