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24298

Russische Ikone | Pokrow – Schutz und Fürbitte der Gottesmutter | 24298

Antike original russische Ikone aus dem 19. Jahrhundert.

Beschreibung

Das Fest der Gottesmutter Pokrow wird am 1. Oktober gefeiert zum Andenken an die Erscheinung der Gottesmutter in der BlachernerKirche in Konstantinopel. Dort wurden das Kleid, der Schleier und ein Teil des Gürtels der Heiligen Jungfrau aufbewahrt. Während des Gottesdienstes erblickten der Heilige Andreas (der Narr um Christi willen, gestorben 956) und sein Jünger Epiphanios die Gottesmutter, die zum Ambon schritt, vom Heiligen Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten gestützt und von mehreren Heiligen begleitet. Sie nahte sich dem Altar, nahm, sich zum Volke wendend, den Schleier, der sie einhüllte, und breitete ihn über das ganze in der Kirche stehende Volk aus. Nur Andreas und Epiphanios konnten die Erscheinung der Gottesmutter sehen, aber alle Anwesenden fühlten die Gnade ihrer Fürbitte.

Auf der Ikone schwebt die Gottesmutter, den Schleier haltend, auf einer kleinen Wolke. Die Heiligen rechts von ihr werden von Johannes dem Theologen, die Heiligen links von ihr von Johannes dem Täufer geleitet. Rechts unten sind Andreas als Narr in Christo (2. Oktober) und sein Schüler Epiphanios abgebildet. In einem Halbrund, dem Ambon, in der Mitte der Kirche steht ein junger Mann, Romanos Melodos (1. Oktober). Er ist ein berühmter Hymnograph aus dem 6. oder 8. Jahrhundert. Hinter dem Ambon der Chor der Jünglinge und Jungfrauen. Der architektonische Hintergrund stellt die Blacherner-Kirche dar. Als zusätzliche Szene zeigt die Ikone rechts unten, wie die Gottesmutter dem Heiligen Romanos im Schlaf erscheint und eine Pergamentrolle zu Essen übergibt. So singt er am nächsten Tag im Gottesdienst mit einer wunderschönen Stimme und wird zum wichtigsten Dichter der Gottesdienste.

Links: von oben nach unten und links nach rechts:

1. Heilige Matrona, Äbtissin von Konstantinopel (9. November)

2. Heilige Märtyrerin Agrippina von Rom (23. Juni)

3. Heilige Märtyrerin Eudokia von Heliopolis (1. März)

4. Heiliger Maron von Beit (14. Februar)

5. Heiliger Theodosius von Petschora, Mönch im Kiewer

Höhlenkloster (2. September)

6. Heiliger Antonius von Petschora, Mönch im Kiewer

Höhlenkloster (2. September)

7. Heiliger Sabas, der Geheiligte (5. Dezember)

8. Heiliger Hieromärtyrer Charalampos, Bischof von Magnesia (10.

Februar)

9. Heiliger Johannes Chrysostomos, Patriarch von Konstantinopel

(14. September)

10. Heiliger Gregor der Theologe, Erzbischof von Konstantinopel (25.

Januar)

11. Heiliger Basilios der Große, Erzbischof von Caesarea in

Kappadokien (1. Januar)

12. Heiliger Prophet Zacharias (8. Februar)

13. Heiliger Prophet Elias/Elija (20. Juli)

14. Heiliger Prophet Moses, Führer des Volkes Israel (4. September)

15. Heiliger David, König von Israel (Sonntag nach Weihnachten)

16. Heiliger Prophet Johannes der Vorläufer und Täufer (24. Juni)

Rechts: von oben nach unten und links nach rechts:

1. Heilige Märtyrerin Katharina von Alexandria, Nothelferin (25.

November)

2. Heilige Märtyrerin Paraskewa (20. März)

3. Heilige Großärtyrerin Barbara (4. Dezember)

4. Heiliger Großmärtyrer Georg, der Siegreiche (23. April)

5. Heiliger Großmärtyrer Dimitrios, der Myronspender von

Thessaloniki (26. Oktober)

6. Heiliger Märtyrer Floros (18. August)

7. Heiliger Märyrer Lavros (18. August)

8. Heiliger Pjotr, Metropolit von Moskau (5. Oktober)

9. Heiliger Alexij, Metropolit von Moskau (5. Oktober)

10. Heiliger Jonas, Metropolit von Moskau (5. Oktober)

11. Heiliger Philipp, Metropolit von Moskau (5. Oktober)

12. Heiliger Apostel und Evangelist Johannes der Theologe (8. Mai)

13. Heiliger Apostel Petrus (29. Juni)

14. Heiliger Apostel Paulus (29. Juni)

15. Heiliger Hieromärtyrer Blasios, Bischof von Sebaste (11. Februar)

Oben steht in kirchenslawischer Schrift: „Ikone Pokrow unserer Allerheiligsten Herrin und Gottesgebärerin“

Eine sehr schöne, fein gemalte Ikone von musealer Qualität mit feiner Goldmalerei (Assist) auf den Gewändern. Dazu ein sehr schöner, aufwendig hangetriebener und feuervergoldeter Silberoklad. Punziert und datiert: Moskau 1779. Stadtmarke von Moskau (Hl. Georg), Prüfpunzen (Assay-Master): A•A Andreì Andreev (1771-1779), AOB (unbekannter Meister) und der Oklad-Meister C.C Stepan Sawelew oder Sawwa Semenow. Purity: 84 zol. = 975/1000.

Alle Daten nach dem julianischen Kalendar.

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