Artikelnummer:

95

Paulus

Antike original russische Ikone aus dem 19. Jahrhundert.

Beschreibung

Gedenktag orthodox/katholisch: 29. Juni

Name bedeutet: S: der Erwünschte (hebr.) P: der Kleine (griech. – latein.)

Apostel

Patron: der Theologen und Seelsorger, Arbeiterinnen; der katholischen Presse; für Regen und Fruchtbarkeit der Felder; gegen Furcht und Angst, Ohrenleiden, Krämpfe, Schlangenbiss, Blitz und Hagel

Attribute: Buch, Schwert

* um 8 in Tarsus

† um 64 in Rom

Paulus – hebräisch: Saulus – war Sohn vermögender jüdischer Eltern mit römischem Bürgerrecht, war aber in einer griechisch-bürgerlichen Umgebung aufgewachsen und beherrschte die griechische Sprache. Saulus erlernte den Beruf seines Vaters als Zeltteppichweber und folgte ihm auch als Anhänger der glaubenstreuen jüdischen Gruppe der Pharisäer, d. h. als jüdischer Theologe im Laienstand. Zu seiner weiteren theologischen Ausbildung ging er nach Jerusalem zu dem hoch angesehenen jüdischen Lehrer Gamaliel (Apostelgeschichte 22, 3). Saulus’ Glaubenseifer hatte zur Folge, dass er die aufkommende christliche Kirche verfolgte, die er für eine jüdische Sekte hielt, die vom Gesetz abwich und deshalb zerstört werden müsse (Galaterbrief 1, 13). Die Apostelgeschichte erzählt, er habe im Jahr 35/36 bei der Steinigung des Stephanus, des ersten christlichen Märtyrers, die Kleider der Peiniger bewacht (7, 58). Saulus erhielt den Auftrag, in Damaskus weitere Christenverfolgungen zu leiten, aber eine wunderbare Begegnung mit dem auferstandenen Christus vor Damaskus veränderte sein Leben radikal.

Joachim Schäfer: Artikel Paraskeva Pyatnitsa, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon – https://www.heiligenlexikon.de//BiographienP/Paulus.htm

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