Artikelnummer:

78

Maria Magdalena

Antike original russische Ikone aus dem 19. Jahrhundert.

Beschreibung

Gedenktag orthodox: dritter Sonntag der Osterzeit, 22. Juli

Gedenktag katholisch: 22. Juli

Name bedeutet: Mar: die Beleibte/die Schöne/die Bittere/die von Gott Geliebte (aramäisch) Mag: die aus Magdala (am See Gennesaret) Stammende (hebr.)

Jüngerin Jesu

Patronin: der Frauen, reuigen Sünderinnen und Verführten; der Kinder, die schwer gehen lernen; der Schüler und Studenten, Gefangenen; der Handschuhmacher, Friseure, Gärtner, Winzer, Weinhändler, gegen Augenleiden und gegen Gewitter

Attribute: unter dem Kreuz, Salbgefäß, als Büßerin, Geißel, mit Musikinstrumenten, nackt und völlig behaart, mit Totenschädel (als Smbol für Nichtigkeit/Eitelkeit)

nach 1 in Magdala bei Tiberias, heute Migdal in Israel

† im 1. Jahrhundert in Ephesus

Maria hat ihren Beinamen wohl nach ihrem Heimatort Magdala in Israel. Maria schloss sich Jesus als Jüngerin an, nachdem der sie von Besessenheit befreit hatte – der Jüngerkreis Jesu war größer als die bekannten zwölf Männer und umfasste auch Frauen, unter denen Maria offenbar eine besondere Stellung hatte, denn die Listen der Frauen im Neuen Testament werden stets von ihr angeführt. Maria sorgte – wie andere Frauen auch – insbesondere für Jesu Lebensunterhalt. Mit Jesus und den Jüngern zog auch Maria nach Jerusalem; zusammen mit zwei anderen Frauen flüchtete sie aber nicht wie die anderen Jünger, sondern blieb bei der Kreuzigung und dem Sterben Jesu dabei. Sie war an der Kreuzabnahme Jesu beteiligt und verharrte nach der Grablegung durch Joseph von Arimathaia weinend am Grab.

Joachim Schäfer: Artikel Maria Magdalena, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon – https://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Maria_Magdalena.html

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