Artikelnummer:

79

Margareta

Antike original russische Ikone aus dem 19. Jahrhundert.

Beschreibung

Gedenktag orthodox: 17. Juli

Gedenktag katholisch: 20. Juli

Name bedeutet: die Perle (griech.)

Jungfrau, Märtyrerin, Nothelferin

Patronin: der Bauern, Hirten, Jungfrauen, Ammen, Mädchen, Gebärenden, unfruchtbaren Ehefrauen; der Fruchtbarkeit; bei schweren Geburten (da sie nach der Legende unversehrt aus dem Leib des Drachen befreit wurde), Gesichtskrankheiten und Wunden; gegen Unfruchtbarkeit

Attribute: kleines Kreuz, Drache (an der Kette), Fackel, Kamm

* in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç in der Türkei

† um 305 daselbst

Margareta – in der Ostkirche „Marina“ – ist eine legendäre Märtyrerin. Sie soll die Tochter eines heidnischen Priester gewesen sein; ihre christliche Amme erzog sie demnach zum Glauben; der Vater verstieß seine Tochter, als er dies bemerkte und denunzierte sie beim Stadtpräfekten. Sie floh, wurde aber gefunden und vor Gericht gestellt; die Richter begehrten die hübsche Angeklagte, wurden aber von ihr abgewiesen und rächten sich umso grausamer. Margareta wurde mit Fackeln angesengt und in siedendem Öl gekocht, aber sie blieb unverletzt. Das Volk war von diesen Wundern dermaßen beeindruckt, dass die Menschen sich offen zum Christengott bekannten – dafür aber gleich enthauptet wurden wie schließlich auch Margareta. Sie ist eine der Nothelferinnen; mit Barbara und Katharina von Alexandria gehört Margareta zu den beliebten drei heiligen Madln; zusammen mit Dorothea sind sie die vier Virgines capitales, die wichtigsten Jungfrauen. Für Bauern begann früher am Margaretentag die Ernte.

Joachim Schäfer: Margareta von Antiochien,  Ökumenischen Heiligenlexikon -https://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Margareta_Marina_von_Antiochien.htm

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