IKONEN MAUTNER

Russische Ikonen | Hochzeitsikonen – Christus Pantokrator und Gottesmutter von Feodor 24815

Artikelnummer:

24815

neuzeitlich
19 x 16 cm, 7.5 x 6.3 in,
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Beschreibung

Die Darstellung Christus Pantokrators, der „All- oder Weltenherrscher“ gilt als das Urbild aller Ikonen. Durch die Menschwerdung ist Christus selbst das Wort und das Bild, das Wort der unaussprechlichen Geheimnisse und das Bild des unsichtbaren Gottes. Auf dem Konzil von Nizäa im Jahr 325 wurde bekräftigt, dass Christus das sichtbare und vollkommene Bild des Vaters ist. Das Bild des Pantokrators wird zum Symbol des Bilderstreits in der byzantinischen Kirche. Johannes von Damaskus, unter anderen, verteidigte die Darstellung. In der westlichen Kirche gibt es ein ähnliches, mehr an weltliche Herrscher erinnerndes Motiv, die Majestas Domini („Herrlichkeit des Herrn“). Das Untergewand (chiton) ist oft rot oder gold, das Übergewand (himation) in der Regel blau oder selten grün (göttlichen Farben: rot/weiß/gold, irdische Farben: blau/grün/braun). Auf der Ikone wird Christus segnend, mit dem offenen Evangelium dargestellt: „Ein neues Gebot gebe ich euch, liebet einander“.

Dargestellt ist die Gottesmutter von Feodor (Feodorovskaja) mit dem Kind auf ihrem rechten Arm. Sie entspricht dem Typus der Umilenie, der in Byzanz im 11. Jahrhundert entwickelt wurde. Die Gottesmutter wendet sich liebevoll dem Kind zu. Besonderes Merkmal der Feodorowskaja ist das nackte Bein des Christuskindes. Gedenktag der Ikone: 14. März und 16. August.

Am 16. August 1239 erschien die wundertätige Muttergottesikone dem Fürsten Wassilij von Kostroma während der Jagd. Ihren Namen leitet die Ikone von der Kirche des Heiligen Feodor Stratilates in Kostroma ab. Vor der Ikone der Gottesmutter von Feodor segnete Maria Iwanowna ihren Sohn Michael Feodorowitsch am 14. März 1613, wobei sie einwilligte, dass er den Thron besteige. Die Entschlafen-Mariae-Kathedrale des Feodorowskij Klosters liegt in der Gegend von Nischni Nowgorod (heute Gorki). Unter den Ikonen der Kathedrale im Winterpalast von Petersburg befand sich eine Gottesmutter Feodorowskaja, die von den russischen Zaren hoch verehrt wurde.

Dieses Ikonenpaar wird bei der Hochzeit an das Brautpaar verschenkt.

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