Artikelnummer:

137

Gottesmutter "Lindere mein Leid/Kummer/Sorgen"

Antike original russische Ikone aus dem 19. Jahrhundert.

Beschreibung

Der Ursprung dieser Ikone liegt in Karachev, in der Provinz Orlov. Dort wird im St. Nikolaev Odrin Kloster die wundertätige Ikone aufbewahrt, deren Kopien sich in zahlreichen Moskauer Kirchen befinden. Die Spuren dieser Ikone können bis zu einer Schlacht in Shklova (Provinz Mogliev) während des Jahres 1640 zurückverfolgt werden. Es ist nicht bekannt, wer die Original-Ikone gemalt hat, obwohl vermutet wird, dass sie von einem russischen Kloster auf dem Berg Athos nach Russland gebracht worden ist. Während der Herrschaftszeit des Zaren Michael Fyodorovitch (1613-1645) fand in der Nähe von Shklova eine große Schlacht statt, in welcher die Russen die Polen besiegten. In Erinnerung an diesen Sieg wurde eine Kopie des wundertätigen Bildes nach Moskau in die Kirche des Hl. Nikolaus in Zamoskovoretchie gebracht. Die Mildere meine Sorgen Ikone der heiligsten Gottesgebärerin wurde in Moskau durch zahlreiche Wunder in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verherrlicht, besonders während einer Seuche im Jahr 1771. Die Ikone war im Jahr 1640, in der Regierungszeit des Zaren Michael (1613 – 1645) durch Kosaken nach Moskau gebracht worden, und in der Kirche des St. Nikolaus im Pupishevo-Bezirk von Moskau aufgestellt worden.

Die Ikone ist eine typische russische Ikone, welche die Kosaken im Jahr 1640 nach Moskau brachten. Übereinstimmend mit der Tradition wurde sie zur Zeit des Zars Alexei Michailovich in der Kirche des Hl. Nikolaus im Pupys-Viertel (Pupishevo) aufgestellt und wirkte zahlreiche Wunder, besonders während der Pest von 1771. Ihre Verehrung war stark. Das Bild zeigt das innere Leiden Mariens wegen ihrem einzigen Sohn, der ungerecht auf Golgotha starb. Sie schaut traurig und nachdenklich. Bemerkenswertes Detail: Christus schwebt frei in seinem Umhang, ohne die übliche Abstützung durch den Arm Mariens in einer unkörperlichen, geistigen Dimension.

Festtage: 25. Januar, 7. Februar, 25. September und 9. Oktober

Quelle: Orthpedia – Orthodoxes Glaubensbuch

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