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20

Christoph | Christophorus

Antike original russische Ikone aus dem 19. Jahrhundert.

Beschreibung

Gedenktag orthodox: 9. Mai

Gedenktag katholisch: 25. Juli

Name bedeutet: der Christusträger (griechisch)

Märtyrer, Nothelfer

Attribute: Riese mit Stab, Kind auf den Schultern, durch Wasser gehend

Patron: der Seeleute, Soldaten, Pilger, Reisenden, Kraftfahrer, Chauffeure, Goldschmiede, Schatzgräber, Obsthändler, Gärtner, Athleten, der Ärzte und gegen Krankheit, von Bergstraßen, der Kinder, gegen Pest, Seuchen, Epilepsie, unerwarteten Tod, Hagel, Augenleiden, Blindheit, Zahnweh, Wunden, gegen Feuer- und Wassergefahren, Dürre, Sturm, Unwetter

* in Kanaan oder in Lykien in der heutigen Türkei

† um 250 in Lykien in der heutigen Türkei

Um das Leben des Christophorus, dessen historische Existenz durch frühe Zeugnisse der Verehrung und Weihe einer Kirche im Jahr 454 in Chalkedon gesichert ist, ranken sich viele Legenden. Er wurde zunächst Soldat und zog dann als Missionar durch Lykien, bis er als Märtyrer hingerichtet wurde. Nach dieser älteren Legende hatte Christophorus auf wunderbare Weise die Taufe empfangen und zog nun lehrend und predigend durch die Lande. Christophorus wird in der westkirchlichen Ikonographie häufig als Riese mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Er zählt zu den vierzehn Nothelfern und ist heute besonders bekannt als Schutzheiliger der Reisenden. Die ostkirchliche Tradition stellt Christophorus in wörtlicher Auslegung als Kynokephalen („Hundsköpfigen“) dar.

Joachim Schäfer: Artikel Christophorus, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Christophorus.htm

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