IKONEN MAUTNER

Bulgarische Ikone | Triptychon | Gottesmutter mit Hl. Petrus und Hl. Paulus | 24909

Artikelnummer:

24909

Originale antike bulgarisch-orthodoxe Ikone

19. Jahrhundert
29,5 x 19 cm | 11,61 x 7,48 in
Beschreibung

Im Zentrum die Gottesmutter mit dem Jesuskind. Beide gekrönt. Dazu die Aposteln Petrus und Paulus. Vorne ein Kreuz mit Totenkopf und die Inschrift: „Jesus Christus siegt“.

Der Heilige Apostel Petrus, ursprünglich „Simon“ genannt, kam im Städtchen Bethsaida am Nordufer des Sees Genezareth zur Welt, als Sohn des Jona vom Stamm Naftali. Er hatte sich verheiratet und lebte in Kaphernaum, wo er zusammen mit seinem Bruder Andreas, der Jünger des Heiligen Johannes des Vorläufers war, den bescheidenen Beruf eines Fischers ausübte. Jesus sagte zu Simon: Du bist Simon, Sohn des Jona, du wirst Kephas genannt werden (Joh 1,42-43), was übersetzt bedeutet „Fels“ (griech. petra, davon abgeleitet Petros). Mit dieser Änderung des Namens änderte sich sein ganzes Leben. Von da an folgte er Jesus, wohin Er auch ging, durchwanderte mit Ihm Galiläa, wo der Herr das Kommen des Gottesreichs verkündete, und alle Krankheiten und alle Übel heilte im Volk. Doch seinen Fischerberuf gab er noch nicht ganz auf. Nachdem Jesus in der Synagoge von Kaphernaum gelehrt hatte, lud Ihn Petrus in sein Haus ein, wo seine Schwiegermutter mit Fieber darniederlag. Jesus heilte sie. Petrus wurde auf eigenen Wunsch im Zirkus des Nero – an der Stelle, wo heute der Petersdom steht -, nach anderer Überlieferung am Ort der heutigen Kirche San Pietro in Montorio ans Kreuz geschlagen: mit dem Kopf nach unten, da er nicht würdig sei, den selben Tod wie Jesus Christus zu sterben. Er gilt als Patron u.a. der Reuigen, Büßenden, Beichtenden; der Brückenbauer, Metzger, Glaser, Schreiner, Schlosser, Schmiede, Eisenhändler, Bleigießer, Uhrmacher, Papierhändler, Töpfer, Maurer, Fischer, Fischhändler, Schiffer und Schiffbrüchigen; der Jungfrauen; gegen Besessenheit, Fallsucht, Tollwut, Fieber, Schlangenbiss, Fußleiden und Diebstahl; des Wetters.

Der Heilige Apostel Paulus kam um 10 n. Chr. in Tarsos in Kilikien zur Welt, in einer jener Gemeinschaften der jüdischen Diaspora, die den Traditionen ihrer Väter mit Leidenschaft die Treue hielten. Er gehörte zum Stamm Benjamin und hatte den Namen „Saulus“ erhalten. Durch seinen Vater besaß er das römische Bürgerecht und genoss daher eine privilegierte Stellung. Im kosmopolitischen Tarsos in engem Kontakt mit der hellenistischen Kultur aufgewachsen, wurde er von seinen Eltern zum Studium des Gesetzes nach Jerusalem geschickt, wo er sich der Sekte der Pharisäer anschloss und den Lehren des berühmten Rabbi Gamaliel des Älteren folgte. Er teilte den Hass seiner Väter gegen die Christen, die er als gefährliche Gesetzesübertreter betrachtete. Später machte er sich nach Damaskus auf, um auch dort die Christen zu ergreifen und sie in Ketten nach Jerusalem zu schleppen. Doch als er sich der Stadt näherte, umstrahlte ihn plötzlich ein helles Licht vom Himmel her, sodass er zu Boden fiel. Er vernahm eine Stimme, die zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du Mich? — Wer bist du? fragte er, und die Stimme antwortete ihm: Ich bin Jesus, Den du verfolgst (Apg 9,4.-5). Der Herrn gebot ihm, nach Damaskus zu gehen, und Saulus stand auf, doch er sah nichts, denn seine Augen waren wie verbrannt von dem überhellen himmlischen Licht, das er alleingesehen hatte. Seine Begleiter mussten ihn an der Hand in die Stadt führen. Er blieb drei Tage, ohne Speise und Trank zu sich zu nehmen, bis ein Jünger namens Ananias (1.10.) auf Weisung eines Engels zu ihm kam und ihm im Namen Jesu die Hände auflegte, sodass ihm wie Schuppen von den Augen fielen (Apg 9,18) und er wieder en konnte. Dann taufte er ihn. Von da an war Paulus ein anderer Mensch und begann, erfüllt vom Heiligen Geist in den Synagogen Jesus als den Sohn Gottes zu verkünden, zur großen, Verwunderung der Juden denen er als unerbittlicher Feind der Christen bekannt war. Er gilt als Patron der Theologen und Seelsorger, Weber, Teppichweber, Korbmacher, Seiler, Sattler, Arbeiterinnen; der katholischen Presse; für Regen und Fruchtbarkeit der Felder; gegen Furcht und Angst, Ohrenleiden, Krämpfe, Schlangenbiss, Blitz und Hagel.

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