IKONEN MAUTNER

Katharina

Katharina

Gedenktag orthodox/katholisch: 25. November

Name bedeutet: die Reine (griech.)

Märtyrerin, Nothelferin

Patronin: der Mädchen, Jungfrauen, Nonnen, Heiratswilligen und Ehefrauen; der Philosophen, Theologen und Gelehrten, Lehrer und Studenten, Bibliothekare, Anwälte, Notare, Schuhmacher, Frisöre, bei Migräne, Kopfschmerzen, Krankheiten der Zunge und Sprachbehinderungen; für die Auffindung Ertrunkener

Attribut: zerbrochenes Rad, Buch, Schwert, Krone

* in Zypern

um 307 in Alexandria in Ägypten

Katharina ist eine legendäre Gestalt, sie wurde erst ab dem 8. Jahrhundert verehrt. In ihrer Gestalt vereinigen sich Schicksal und Wesenszüge der heidnischen Gelehrten Hypatia, die 415 durch Cyrill von Alexandria getötet worden war. Zunächst entstand die Leidensgeschichte, die starke Verbreitung erfuhr; von ihr ausgehend erfolgte dann weitere Ausschmückung und im 12. bis 15. Jahrhundert wachsende Legendenbildung. Der Legende nach war Katharina die Tochter des Königs Costus von Zypern. Als der Sohn des Kaisers die schöne, hochgebildete und unermesslich reiche Frau heiraten wollte, sah diese in einem Spiegel, dass ihr der Bewerber nicht an Adel, Schönheit, Reichtum und Weisheit entspreche. Auch andere Männer wies sie stolz ab. Ein Einsiedler wies sie auf Jesus Christus als den richtigen Bräutigam hin. Sie ließ sich taufen und erlebte in einer Vision, wie das Jesuskind ihr den Verlobungsring an den Finger steckte.

Joachim Schäfer: Artikel Katharina von Alexandria, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon – https://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Katharina_von_Alexandria.htm

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